Warten auf Urteil am 6.9.24

Am 5.7.24 war die mündliche Verhandlung über die Zulässigleit unseres Gesetzentwurfes am Landesverfassungsgericht.

Hier ist ein Artikel dazu: https://taz.de/Volksinitiative-Hamburg-werbefrei/!6021709/

Das Urteil soll am 6.9 um 10 Uhr verkündet werden.

Hamburg Werbefrei vor der mündlichen Verhandlung am 5.7.24

Kunst statt Werbung

Ein schönes Wandbild. Seit über zehn Jahren verziert es die Fassade eines fast 120 Jahre alten Hauses am Deich. Es ist siebzehn Meter hoch und zehn Meter breit.

Das Bild zeigt den Kopf einer Person mit einer surrealen Frisur. Die Haare verwandeln sich in einen Dschungel, in dem ein undefiniertes Vogelwesen, kleine Affen und ein Reiher leben. Der Reiher erinnert an den Standort des Hauses im Reiherstiegviertel auf der Elbinsel Wilhelmsburg in Hamburg.

Leider hat die Person keine Augen. Dafür ist der Platz an der Fassade wohl zu lukrativ –

er lässt sich kommerziell verwerten. Alle zwei Wochen werden hier neue Plakate angebracht. Sie zeigen fettige Hamburger oder billige Wegwerfmöbel. Der Werbekonzern Ströer bewertet die Fläche mit 3 von 5 Sternen. Ein Plakat hier einen Tag lang zu zeigen kostet 18,40€.

Die Hafenrandstraße / Ecke Fährstraße 115 ist viel befahren. Es herrscht stetiger Wirtschaftsverkehr des Hafens. Der Ort ist auch Begrüßung und Eingangstor für all jene, die mit Fahrrad oder Fähre ins Reiherstiegviertel kommen.

Der Verein Public Spaces e.V. hat die Plakatflächen für zwei Wochen gemietet und weiß plakatieren lassen. Vom kommerziellen Druck befreit wirkte das Haus und der ganze Ort für ein paar Tage erleichtert und inspirierend. An einem Abend nutzen Aktivist:innen der Volksinitiative Hamburg Werbefrei die Flächen als Leinwand, um ein werbekritisches Pacman Spiel (https://demo.ef.uber.space/pacman/) und den Film ‚Nichtstadt‘ zu projizieren.

Am 23.5.24 bemalten Hanna Lena Hase und Kai Teschner die weißen Plakatflächen. Die beiden Künstler:innen haben haben vor genau zehn Jahren, im Sommer 2014 das Wandbild gemeinsam mit Schüler:innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg erschaffen.

Sie vollendeten das Gemälde und gaben der Person erstmals zwei Augen. Das Gesicht schaut ruhig und friedlich auf Deich und betrachtende Menschen. Die Wolken in den Augen inspirieren und erinnern an den surrealistischen Maler René Magritte.

Die Schönheit ist leider von kurzer Dauer. Schon eine Woche nach der Erschaffung wird der Werbekonzern Ströer die schönen Augen erneut durch hässliche Werbung ersetzen.

Wem nützten die Werbeplakate?

Warum darf der Ort nicht dauerhaft schön sein?

Mit Werbung
Ohne Werbung
Zwischennutzung
Bemalung
Kunst statt Werbung

Artikel im Wilhelmsburger Inselrundblick: https://inselrundblick.de/aktuell/noch-ein-paar-tage-kunst-statt-werbung/

Endlich ein Termin für die mündliche Verhandlung beim Landesverfassungericht

Nach über einem Jahr des Wartens wurde uns nun endlich ein Termin für die mündliche Verhandlung beim Landesverfassungericht genannt:

Freitag, 5.7.2024 10:00 Uhr Sitzungssaal 201, Sievekingplatz 2

Die Verhandlung ist öffentlich und wird bestimmt interessant. Du bist herzlich eingeladen, mit dabei zu sein. Der Senat vs. Hamburg Werbefrei. Wer wird die besseren Argumente haben? Natürlich wir. Vor und nach der Verhandlung können wir uns als Gruppe austauschen. Kurz vor Verhandlungsbeginn machen wir ein Pressefoto vor dem Gerichtsgebäude.

Attac Hamburg unterstützt „Hamburg werbefrei

8.5.2023

Attac Hamburg unterstützt die Volksinitiative Hamburg Werbefrei.

Nachdem der Senat Klage beim Hamburger Landesverfassungsgericht eingereicht hat, wird das geplante Volksbegehren im Juni 2023 leider nicht stattfinden können.

Doch davon lässt sich die Volksinitiative nicht unterkriegen und arbeitet weiterhin tatkräftig daran, das Volksbegehren durchführen zu können. Dies bedarf zudem der Solidarität und Unterstützung verschiedenster Institutionen.

Nun konnte die Initiative auch die Unterstützung von Attac Hamburg gewinnen.

Werner Horch von Attac Hamburg: „Wir werden uns an der Unterschriftensammlung beteiligen sowie über unsere Kanäle auf das Volksbegehren aufmerksam machen und natürlich auch auf die vom Hamburger Senat beim Landesverfassungsgericht eingereichte Klage.“

„Hamburg Werbefrei“ will die Zeit des Verfahrens nun nutzen, sich noch gründlicher auf die zweite Sammelphase vorzubereiten. Unter www.hamburg-werbefrei.de/volksbegehren können sich Interessierte dazu bereits jetzt als potentielle Sammler:innen eintragen.

Teilnahme an Fallschirmaktion von Parents for Future

Am 23.1.23 haben wir an der Klima-Protestaktion von Parents for Future Hamburg teilgenommen.

Gemeinsam mit den Gruppen

Greenpeace, dem BUND, den Psychologists for Future, den Christians for Future, Health for Future, Gemeinwohl Ökonomie, Churches for Future, Rettet Hamburgs Grün, Doughnut Coalition, Heckenretter, Knallt am dollsten, Weltnaturerbe-Bürgerinitiative, ADFC, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Boulex,
Sustainalogue, Apfelbaum braucht Wurzelraum und Waldretter Wilhelmsburg

haben wir Fallschirme von den Landungsbrücken zur Elbphilharmonie getragen.

Die Stimmung war wie immer gut.

Wir sind Teil der Klimabewegung und es ist schön, dass Gruppen in unserer Stadt zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen.

21.10.2022

Volksinitiative „Hamburg werbefrei“ erfolgreich: Forderung nach sofortigem Werbestopp

Die im April gestartete Volksinitiative „Hamburg werbefrei“ hat heute im Hamburger Rathaus 15.303 Unterschriften gegen aufdringliche Werbung im öffentlichen Raum übergeben. Die erforderliche Mindestmenge von 10.000 wurde damit deutlich übertroffen. Als Konsequenz fordert die Initiative, den Ausbau stromverbrauchender Werbeanlagen in der Stadt sofort zu stoppen.

„Wie zuvor schon Berlin setzt nun auch Hamburg ein klares Zeichen gegen zu viel Werbung“, sagt Martin Weise von „Hamburg werbefrei“. „Als kleine Initiative praktisch ohne Budget haben wir vor sechs Monaten angefangen. Daraus hat sich eine echte Bürgerbewegung entwickelt.“ Die Motivation, zu unterschreiben, seien sehr unterschiedlich gewesen, sagt Weise: „Den einen ging es um Energieverschwendung, den anderen um die zunehmende Verschandelung der Stadt, wieder anderen um die Lichtverschmutzung, um die Inhalte der Werbung oder die Behinderung des Verkehrs. Welches Argument auch immer ausschlaggebend war: Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben!“

„Die Leute haben die Werbeflut satt, das haben wir an unseren Infoständen deutlich gemerkt“, ergänzt Antonia Petschat von „Hamburg werbefrei“. „Da fielen zum Teil deutliche Worte. Das liegt auch daran, dass es nie eine gesellschaftliche Debatte darüber gab, wie viel Werbung unsere Stadt eigentlich vertragen kann: Die Werbeanlagen wurden einfach immer weiter ausgebaut. Genau diese Debatte muss jetzt endlich geführt werden.“

Bis ein solcher Konsens erreicht ist, fordert die Initiative einen sofortigen Stopp des Ausbaus der Werbung im öffentlichen Raum – insbesondere die Umwandlung bestehender Anlagen zu digitalen Monitoren mit animierten Werbespots. „Der Senat kann nicht einfach so weitermachen wie bisher. Der Erfolg unserer Initiative ist ein klarer Auftrag an die Politik, den Kurs zu ändern“, sagt Dr. Nils Erik Flick von „Hamburg werbefrei“.

Im nächsten Schritt muss sich nun die Hamburgische Bürgerschaft mit der Volksinitiative befassen. Flick appelliert an die Fraktionen, dem Entwurf für ein Werberegulierungsgesetz zuzustimmen, den die Initiative ausgearbeitet hat und der Grundlage für die Unterschriftenaktion war: „Das ist ein guter Kompromiss zwischen den Interessen der Stadt, der Unternehmen und der Bürgerinnen und Bürger.“

Pressekontakt: Martin Weise; presse@hamburg-werbefrei.de 0175 4350387

Fotos zu kostenlosen Veröffentlichung unter: https://www.hamburg-werbefrei.de/uncategorized/presse/

26.08.2022

Werbeindustrie räumt hohen Energieverbrauch ein: Politik muss sofort handeln

In die Debatte um das Abschalten leuchtender Werbeanlagen kommt Bewegung: Erstmals hat die werbetreibende Industrie jetzt eingestanden, dass ihre elektronischen Monitore gigantische Mengen Strom verbrauchen. Nachdem sich die beteiligten Unternehmen in der Vergangenheit stets darum gedrückt hatten, nennen sie in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der LINKEN (Drucksache 22/9057) nun erstmals konkrete Zahlen zu ihrem Energiehunger.

Demnach benötigen die in der ganzen Stadt auf Bürgersteigen und an Straßenrändern aufgestellten 9-qm-Werbemonitore 8.000-20.000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr. Jede einzelne dieser Anlagen verbraucht jährlich also so viel Strom wie 4-10 private Haushalte insgesamt.

Die Senatsantwort bestätigt übrigens die von Hamburg Werbefrei von Beginn an genannten Verbrauchswerte. Während die Initiative immer transparent von beidseitig betriebenen digitalen Werbeanlagen geschrieben hat nennen die Werbefirmen Ströer und Wall Werte für Werbeanlagen mit einseitigem Monitorbetrieb, ohne explizit darauf hinzuweisen. Die allermeisten digitalen Werbeanlagen in Hamburg werden beidseitig digital betrieben.

Die Senatsanfrage zeigt zudem, dass der Ausbau solcher extrem stromfressenden Werbeanlagen auch mitten in der Gas- und Klimakrise ungebremst weitergeht. Allein im laufenden Jahr hat die Werbeindustrie im Hamburger Stadtgebiet mehr als 100 neue elektronische Werbeanlagen aufgestellt, darunter 54 digitale Säulen, die besonders viel Energie fressen.

Nils Erik Flick von der Volksinitiative „Hamburg werbefrei“: „Nun haben wir es schwarz auf weiß: Nur eine einzige Großwerbetafel verbraucht im Jahr so viel Strom wie mehrere private Haushalte. So viele Energiespar-Duschköpfe können wir gar nicht einbauen, um gegen diese gigantische Verschwendung anzusparen. In Zeiten, in denen Privatleuten der Verzicht auf Heizen und Duschen nahegelegt wird, ist der Weiterbetrieb elektronischer Werbung eine Zumutung. Es darf nicht sein, dass laut Hamburger Energiesparplan Verkehrsampeln, Brunnen und Straßenlaternen abgeschaltet werden, Werbeanlagen aber nach wie vor ungebremst weiterlaufen.“

Flick erinnert an den Appell von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, es gehe in der gegenwärtigen Krise um ‚jede Kilowattstunde‘. „Wenn das stimmt, liefert jede einzelne Werbeanlage 20.000 Argumente dafür, sie sofort abzuschalten. Die Politik muss den bestehenden Anlagen jetzt sofort den Saft abdrehen und den Aufbau neuer Anlagen stoppen.“

Eine vorübergehende Nachtabschaltung reiche dazu nicht aus und würde nur einen Bruchteil des Problems lösen, sagt Flick: „Tagsüber, wenn die Werbemonitore gegen das Sonnenlicht anleuchten müssen, ist ihr Stromverbrauch logischerweise viel höher als in der Nacht, wenn sie heruntergedimmt werden können. Wer den von der Werbeindustrie verschwendeten Strom einsparen will, muss die Anlagen nicht nur nachts, sondern auch tagsüber abschalten.“

Wärmebilder beweisen: Werbemonitore verschwenden Energie und heizen Städte auf

Aufnahme Mönckebergstraße im Schatten

Ab September sollen nach Habecks Energiesparplan Werbeanlagen zwischen 22 und 6 Uhr abgeschaltet werden.

Das ist gut, bringt aber nicht ansatzweise die Einsparungen, die möglich sind.

Digitale Werbeanlagen verbrauchen tagsüber am meisten Energie. Wer in der Mittagszeit an einem Werbemonitor vorbeikommt kann das verzweifelte Röcheln der Kühlungsanlage hören (https://cliptube.org/w/7TU1MG3N3KQmWENQZP1Rpr) und sich per Berührung mit der Hand davon überzeugen, wie heiß diese Anlagen sind. Tagsüber müssen die Anlagen heller strahlen als das Sonnenlicht und massiv gekühlt werden, um die durch die Technik produzierte Wärme loszuwerden.

Laut und Warm: Heizkörper äh, Werbeanlage der Firma Wall

Ein ‚Digital City Light Board‘, dass im Schatten steht wird an einem heißen Tag (30 Grad Lufttemperatur) 42 Grad heiß. Steht es in der Sonne wird es locker 54 Grad heiß.

Aufnahme vor dem Hauptbahnhof in der Sonne.

Digitale Werbeanlagen verbrauchen 100x so viel Strom wie hinterleuchtete Plakate. Die Beleuchtung letzterer Nachts abzuschalten ist zwar gut bezüglich Lichtverschmutzung, aber keine starke Energiesparmaßnahme, wenn in Betracht gezogen wird, wie viel Energie von digitalen Werbeanlagen, insbesondere tagsüber, verschwendet wird.

Angesichts von Klimakrise und Energiekrise ist es unverständlich, warum der Senat im letzten Jahr beschlossen hat, dass sämtliche Werbeanlagen in Hamburg durch Monitore ersetzt werden dürfen.

Nach dem ‚Werberegulierungsgesetz‚, für das die Initiative Hamburg Werbefrei gerade Unterschriften sammelt, darf es Werbung nur noch an klassischen Litfaßsäulen und kleinen Plakaten geben. Digitale, hinterleuchtete und bewegte Werbeanlagen sollen aus dem Stadtbild verschwinden.

Fotos: Jannik Kiel, Kevin Kandlbinder – Hamburg Werbefrei

Die Fotos sind zur Veröffentlichung freigegeben. Sie wurden am 24.08.22 in der Hamburger Innenstadt gemacht.

Bergfest – 5000. Unterschrift und Verhüllung eines Werbemonitors

10.8.22

Heute haben wir in den Ottenser Hauptstraße das Bergfest unserer Initiative gefeiert.

Lisa kommt auf dem Weg zum Bahnhof an unserem Stand vorbei und unterschreibt als 5.000te Hamburgerin für eine schönere Stadt und mehr Klimaschutz.
Dann beginnen die Aktivisten mit der feierlichen Verhüllung des „Digital City Light Poster“ .
Das „Digital City Light Poster“ brummte durchgehend laut, da es ohne Kühlsystem nicht durch den Tag kommt. Die Beurteilung viel wenig schmeichelhaft aus.

Auch wenn die Initiative am 10.8 die 5.000te Unterschrift sammeln konnte ist ein Erfolg keineswegs sicher. Bis zum 22. Oktober müssen knapp 13.000 Unterschriften eingereicht werden, um die Grenze sicher zu schaffen. Dies kann der kleinen Gruppe nur mit viel Support gelingen. Alle, die das Anliegen unterstützen sind aufgefordert, im persönlichen Umfeld ein paar Unterschriften zu sammeln. Nur so kann es gelingen. Unterschriftenlisten können hier heruntergeladen und ausgedruckt werden.

­05.08.2022

Gemeinsam gegen die Werbeflut – Hamburger Organisationen unterstützen „Hamburg Werbefrei“

Neuer Rückenwind für „Hamburg Werbefrei“: Der Bund für Umwelt- und Naturschutz BUND, der Naturschutzbund NABU sowie der Verkehrsclub Deutschland VCD haben ihre Unterstützung für die Volksinitiative erklärt. Seit Mitte April sammelt „Hamburg Werbefrei“ Unterschriften für eine deutliche Einschränkung digitaler Außenwerbung in Hamburg. Ein Rückbau der zum großen Teil erst kürzlich errichteten elektronischen Werbemonitore würde einerseits große Mengen Energie einsparen, ein Schritt, der angesichts der aktuellen Gas- und der Klimakrise überfällig ist. Außerdem würde der Verzicht auf hinterleuchtete Werbung zu einer Verbesserung des Natur- und Umweltschutzes sowie der Verkehrssicherheit beitragen.

Lucas Schäfer, Geschäftsführer vom BUND Hamburg: „Tausende elektronische Werbemonitore verschwenden Unmengen Energie und Ressourcen. Wer die Umwelt und das Klima schützen will, muss der Ausbreitung der Werbung einen Riegel vorschieben. Deshalb gibt der BUND sein Logo für die Volksinitiative.“

Dr. Christian Gerbich, Referent für Naturschutz beim NABU Hamburg: „Leuchtende Außenwerbung ist ein maßgeblicher Faktor der immer weiter zunehmenden Lichtverschmutzung in der Stadt. Durch künstliches Licht ist es in der Stadt nachts viel zu hell und der für die Natur so wichtige Tag-Nacht-Rhythmus geht verloren. Vögel, Fledermäuse und Insekten werden dadurch in ihrem natürlichen Verhalten gestört. Für Insekten können künstliche Lichtquellen schnell zur Todesfalle werden: Sie werden durch die Beleuchtung angelockt und sind so leichte Beute für andere Tiere – oder sie sterben durch Kollision oder Erschöpfung. Die konsequente Reduzierung der Lichtpunkte ist somit auch ein Beitrag zum Artenschutz.“

Jens Deye, Mitglied des Vorstands VCD Nord: „Elektronische Werbemonitore am Straßenrand sind ein gleich doppeltes Unfallrisiko. Zum einen lenken sie ab, zum anderen stellen sie im Straßenraum gefährliche Sichthindernisse dar. Ein Abbau von Werbetafeln würde die Verkehrssicherheit erhöhen.“

Noch bis zum 20. Oktober 2022 sammelt „Hamburg Werbefrei“ Unterschriften für ein Werberegulierungsgesetz in Hamburg.

Die Initiative gibt sich zuversichtlich, das Ziel von 10.000 Unterschriften zu erreichen. Nähere Informationen unter hamburg-werbefrei.de